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ddp Nachrichtenagentur GmbH

Paradies für Könner - malerische Idyllen und wildes Kabbelwasser machen die Kanalinseln zum Geheimtipp für Segler und Genießer

--Von ddp-Korrespondentin Ulrike Geist--

Berlin (ddp). Es ist ein Leben mit dem Meer, mit Ebbe, Flut und mit überspülten Küstenwegen. Für die Bewohner der Kanalinseln ist es Alltag, für Urlauber ein Faszinosum, für Segler eine navigatorische Herausforderung. Das Revier um die Channel Islands, eine vom warmen Golfstrom umspülte Inselgruppe am südlichen Rand des Ärmelkanals nahe der französischen Städte St. Malo und Cherbourg, kann durchaus als Seglerparadies gelten, ein Paradies allerdings, dass es mit Konzentration, Können und rechtzeitiger Planung zu erobern gilt.

Weltenbummler, Segler aus den nahe gelegenen Häfen in Frankreich und England, und einheimische Seebären bevölkern die Häfen, Buchten und Bojenfelder von Guernsey, Jersey, Sark, Alderney und Herm. Die biertrinkende Männer-Mannschaft, die sich jährlich für eine Woche irgendwo auf der Welt eine schwimmende Kneipe mietet, gibt es hier schon deshalb nicht, weil in dem schwierigen Revier keine der großen Charterfirmen zu finden ist.

Wer die landschaftlich reizvollen Inseln, die mitten in Europa liegen und dabei eine ganz eigene Welt zu sein scheinen, vom Schiff aus erleben will, sollte frühzeitig in die Törnplanung einsteigen, Seekarten und Gezeitenpläne studieren - Vollblut-Yachties beginnen damit bereits im Winter. Solch ein leidenschaftlicher Segler und Channel-Islands-Fan ist auch Kurt Beyer, der einzige deutsche Anbieter von Segelreisen auf den Kanalinseln. Mit seiner 12,6-Meter-Yacht "Cayun" segelt Beyer jedes Jahr für mehrere Monate zwischen den Channel Island. Inzwischen ist der erfahrene Skipper, passionierte Koch und Hobby-Fotograf auch ein kompetenter Reiseführer in der Region.

Die "Cayun" hat nicht nur hervorragende Segeleigenschaften, sondern bietet mit ihren 4,04 Metern Breite im Inneren auch drei bequeme Doppelkabinen. Der Clou an Beyers Schmückstück ist jedoch der hochgelegene Salon mit Panoramafenstern, der nicht nur dem Navigator die Arbeit erleichtert, sondern auch zum warmen, windgeschützten Mitsegeln einlädt.

Ausgangspunkt für einen Törn um die Channel Islands ist idealerweise St. Peter Port auf Guernsey, der nach Jersey zweitgrößten Kanalinsel. Die malerische Inselhauptstadt ist auf verschiedenen Strecken täglich mit dem Flugzeug oder mit Fähren von Frankreich und England aus zu erreichen. Der Yachthafen von St. Peter Port liegt direkt an der Uferpromenade, von der aus sich enge Gässchen den Hang hinauf in die Innenstadt winden. In der Fußgängerzone gibt es Geschäfte aller Art, zahlreiche gute Restaurants und viele typische Pubs.

Bei aller Schönheit, Segler müssen auf den Kanalinseln immer die Uhr im Blick haben. Der Tidenhub ist hier der zweitgrößte der Welt. Wer also von Guernsey aus auf eine der kleinen autofreien Inselchen Herm oder Sark, nach Jersey oder Alderney aufbrechen will, muss die Flut nutzen und genau planen, wann er den nächsten Hafen ansteuern will. Auf Herm etwa fällt der Haupthafen bei Ebbe vollkommen trocken und kann nicht angelaufen werden. Starke Strömungen zwischen den Inseln tun das ihre, um das Segeln auf den Kanalinseln zu einer Probe des Könnens zu machen. Wer sich dem stellt und Kurs durch das Kabbelwasser hält, wird dafür von jeder Insel mit ganz unterschiedlichen Reizen, überall aber mit freundlichen Menschen,landschaftlicher Schönheit und einer geradezu märchenhaften Harmonie belohnt.

Mehr Informationen im Internet unter www.guernseytouristboard.com und unter www.cayun.de. Zur Einstimmung auf Sommertörns bietet sich auch ein Besuch der Internationalen Bootsausstellung "Boot" in Düsseldorf (19.- 27.01.) an.

ddp/uge/hha